Maia-Stiftung

Haus Goldenbühl

Get Adobe Flash player

In der Weberei werden farbige Handtücher, Servietten, Tischdecken und Teppiche gewoben. Einige BewohnerInnen weben selbständig und andere brauchen Hilfe, um einen Webstuhl zu bewegen. Weben ist eine rhythmische Arbeit, bei der die Füsse und Hände gleichzeitig zum Einsatz kommen, so dass das Gleichgewicht und die körperliche Harmonie gefördert werden. Das Weben braucht Ausdauer, Konzentration und Genauigkeit bis ein fertiges Produkt entsteht. 

In der Töpferei fertigen wir Vasen, Teller, Kerzenständer, Windlichter und viele andere Dinge an. Das Töpfern wirkt auf unsere BewohnerInnen sehr beruhigend. Es wird das Formgefühl, die Fingerfertigkeit und das dreidimensionale Denken gefördert. Das kühle Material bietet unendlich viele Möglichkeiten, auf den beeinträchtigten Menschen einzugehen.

 

In der Papeterie, welche sich in der Weberei und Töpferei befindet, entstehen Karten, Kalender und andere schöne Sachen. Von gemalten und gezeichneten Bildern werden Schablonen geschnitten. Mit Bienenwachskreiden „drucken" die Betreuten dann Karten, Bilder für Kalender, Plakate und vieles mehr. Bei diesem Drucksystem können vor allem auch die schwächeren Betreuten mithelfen. 

In allen drei Therapiebereichen arbeiten wir handwerklich-künstlerisch. Die Beschäftigung in der Weberei, Töpferei und Papeterie wechselt sich immer wieder ab, so dass bis ende Jahr von allem etwas entstanden ist. Natürlich werden auch die Jahreszeiten mit eingeflochten, um aus der Natur die entsprechenden Gegenstände zu nutzen. Farben und Formen werden harmonisch ausgewählt, so dass schöne, kunsthandwerkliche Sachen für unseren Bazar entstehen.